Der ab 2007 angebotene Acura MDX II führt die Idee des ersten MDX deutlich erwachsener fort. Der 3.7-Liter-V6, SH-AWD und der größere Premium-Anspruch machen ihn zu einem echten Familien-SUV der oberen Klasse. Gegenüber einem gleich alten BMW X5 setzt er weniger auf Prestige als auf Raum, ruhiges Fahren und vernünftige Traktion im Alltag.
Gerade diese Mischung macht ihn heute attraktiv. Der MDX II ist groß, schwer und nicht billig bei Reifen oder Bremsen, bleibt aber technisch recht nachvollziehbar. Ein gutes Auto erkennt man an sauberen Schaltvorgängen, einem ruhigen V6, fehlendem Hinterachsgrummeln und einem Vorderwagen, der trotz Gewicht noch geschlossen und spurtreu wirkt.
Beim Gebrauchtwagenkauf zählt die Historie mehr als die Ausstattung. Vernachlässigte Autos verraten sich schnell über schwammige Vorderachsen, müde Bremsen, eine vernachlässigte SH-AWD-Hinterachse oder spät angegangene Großposten wie Zahnriemen und Kühlmittel. Gute Exemplare wirken auch heute noch wie ruhige, kraftvolle Langstrecken-SUVs statt wie abgewohnte Lastesel.