Der 2001 gestartete Acura MDX I gehört zu den frühen großen Premium-SUVs, die weniger über Status als über Familientauglichkeit funktionieren wollten. Sein 3.5-Liter-V6, die 5-Gang-Automatik und der VTM-4-Allrad machen ihn zu einem ruhigen, vielseitigen Reisefahrzeug mit drei Sitzreihen und deutlich weniger Show als manche deutsche Alternative derselben Zeit.
Genau darin liegt heute sein Reiz. Der MDX I ist kein sportlicher SUV, sondern ein großes, gutmuetiges Langstreckenauto, das sich bei sauberer Historie relativ gut lesen lässt. Wichtiger als jede Ausstattung sind saubere Schaltvorgänge, ein unauffälliger VTM-4-Antrieb, ein ruhiger V6 und ein Vorderwagen, der trotz Gewicht nicht schwammig oder polterig wirkt.
Beim Gebrauchtwagenkauf entscheidet die Wartungshistorie mehr als die Optik. Schlechte Autos verraten sich über zähe Warm-Schaltvorgänge, übersättigte Bremsen, vibrierende Vorderachsen oder ein vernachlässigtes Hinterachsgetriebe. Ein gutes Exemplar fühlt sich dagegen geschlossen an, bleibt auch voll beladen entspannt und zeigt, dass Fluide, Zahnriemen und Fahrwerk nicht aufgeschoben wurden.