Mit dem 1996 eingeführten Acura CL versucht Honda in Nordamerika, ein komfortables Coupe oberhalb des Accord zu platzieren, ohne in die Komplexität eines großen Luxuswagens abzurutschen. Der CL I nutzt die bekannte Honda-Basis, bietet aber mehr Ausstattung und einen leiseren Auftritt. Je nach Version arbeitet ein 2.2-VTEC-Vierzylinder oder der 3.0-V6, beide mit klassischer 4-Gang-Automatik.
Gerade darin liegt heute sein Reiz: kein extremer Sportler, sondern ein angenehm unaufgeregter Alltags-Cruiser mit solider Honda-Technik. Gegenüber einem auffälligeren Lexus SC setzt der CL I weniger auf Show als auf geschmeidigen Lauf, vernünftige Ergonomie und eine Technik, die sich bei guter Historie noch gut lesen lässt. Wichtiger als jede Ausstattungsliste sind deshalb weiche Schaltvorgänge, ruhiger Motorlauf und ein karosserieseitig entspannter Eindruck.