Der Abarth 500 der ersten Generation bringt die Marke mit wenig Gewicht, kurzem Radstand und dem 1.4 T-Jet sehr direkt zurück auf die Straße. Schon die normalen Versionen fühlen sich deutlich lebendiger an als eine einfache MINI Cooper im Stadtverkehr, weil der Turbo früh Druck macht und das Auto kaum Masse kaschieren muss. Genau das macht den Reiz aus, aber auch die Wartungslogik recht eindeutig.
Fahrwerk, Sitzposition und der typische Monza-Klang geben dem Auto mehr Charakter als Perfektion. Die manuelle Version ist meist die einfachere Wahl, während die robotisierte MTA nur dann überzeugt, wenn Softwarestand, Kupplung und Aktuator sauber zusammenarbeiten. Gerade bei kurz bewegten oder stark modifizierten Autos ist deshalb wichtiger, wie sie gewartet wurden, als welche Leistungsstufe im Inserat steht.