Der europäische Fox war nie die feinere Kleinwagenantwort, sondern eher ein bewusst einfach gehaltener Volkswagen mit hoher Sitzposition und wenig Glamour. Genau das kann heute sympathisch sein, solange man ihn nicht mit Robustheit verwechselt. Ein schlechter Fox wirkt schnell billig, ausgelutscht und mechanisch lustlos.
Am plausibelsten ist meist der 1.4 Benziner. Der 1.2 passt nur, wenn er kalt sauber läuft und nicht schon nach Vernachlässigung klingt. Der 1.4 TDI lohnt nur für Leute, die seine grobe Art, die Vibrationen und das passende Streckenprofil bewusst akzeptieren. Beim Fox zählt nicht die schönste Anzeige, sondern ob Motor, Getriebe und Vorderwagen noch zusammenarbeiten wie bei einem ehrlichen Kleinwagen.
Ein guter Fox fühlt sich schlicht, aber ordentlich an: saubere Schaltung, ruhiger Leerlauf, gerade Spur und kein Gepolter auf kurzen Unebenheiten. Wenn schon der erste Eindruck aus knochiger Kupplung, schlapper Achse, hakeliger Schaltung und kaltem Motorgeräusch besteht, ist das kein günstiger Einstieg mehr, sondern ein Sammelprojekt für Kleinkram.