Der im Jahr 2004 auf der gemeinsamen GM/Suzuki-J-Plattform eingeführte Suzuki Swift IV markiert die eindrucksvolle Wiedergeburt des sportlichen Kleinwagens der japanischen Marke in Europa. Gegenüber direkten Konkurrenten wie dem Renault Clio und dem Volkswagen Polo überzeugt die vierte Generation durch ihr sehr kompaktes Format, ein ausgesprochen agiles Fahrverhalten und eine weithin bewährte mechanische Zuverlässigkeit.
Die vielseitige Motorenpalette umfasst den ausgewogenen 1.3 Benzinmotor mit 91 PS, den leistungsstärkeren 1.5 Benzinmotor mit 102 PS sowie den sparsamen 1.3 DDiS Dieselmotor. Letzterer wird von Viel- und Langstreckenfahrern wegen seines niedrigen Verbrauchs sehr geschätzt, erfordert jedoch im Alltag eine besondere Aufmerksamkeit bezüglich des Kettentriebs.
Die regelmäßige Wartung gestaltet sich insgesamt unkompliziert und verhältnismäßig kostengünstig. Zu den kritischen Kontrollpunkten gehören: Der Kettentrieb des 1.3 DDiS erfordert spätestens bei 90.000 km eine genaue Überprüfung, die Schweller verdienen bei Exemplaren von mehr als 15 Jahren eine gründliche Rostkontrolle, und die Kupplung der 1.5 Versionen verlangt bei hoher Laufleistung nach aufmerksamer Überwachung.