Der Opel Vivaro A Facelift `2006-2013` bleibt technisch eng mit Renault Trafic II und Nissan Primastar verwandt. Wichtig sind vor allem die Diesel `2.0 CDTI` M9R und `2.5 CDTI` G9U, je nach Markt auch der Benziner F4R. Beim Vivaro zählt weniger das maximale Serviceintervall als konsequente Vorsorge: Öl jährlich oder alle `15 000 km` bei schwerem Einsatz, Dieselfilter regelmäßig, Kühlsystem prüfen und Ladeluftschläuche auf Ölnebel oder Risse kontrollieren. Der M9R hat eine Steuerkette ohne festen Herstellerwechsel, doch Rasseln beim Kaltstart, unruhiger Leerlauf oder Leistungsverlust sollten spätestens ab `150 000 km` ernst genommen werden.
Bei frühen Facelift-Jahren muss die Abdichtung unter der Frontscheibe sauber sein, weil Wasser Injektoren und Kabel im Motorraum korrodieren lassen kann. Außerdem gehören PK6/PF6-Schaltgetriebe, EGR, DPF, Turbo und Injektordichtungen auf jede Inspektion: Heulen im 5./6. Gang, Dieselgeruch, Rauch, Zischen oder Notlauf bedeuten sofortige Diagnose.