Der Nissan Pick UP `D21` blieb zwischen `1996` und `1998` je nach Markt noch im Programm, während `D22/Frontier` schon nachrückten. Er ist der klassische kompakte Arbeits-Pick-up: Leiterrahmen, einfache Kabinen, robuste Ladefläche, Hinterradantrieb oder zuschaltbarer `4WD`. Gegen Toyota Hilux, Mitsubishi L200 und Mazda/Ford-Pick-ups derselben Zeit zählt weniger Komfort als nachvollziehbare Technik. Für Besitzer eines Pick UP D21 beginnt Wartung am Unterboden: Längsträger, Blattfederaufnahmen, Ladeflächenboden, Kabinenecken, Bremsleitungen und Fahrwerksaufnahmen müssen regelmäßig geprüft werden. D21-Quellen und Beschwerden nennen Rahmenrost als echten Stilllegungsgrund.
Je nach Markt gab es `KA24E`-Benziner, `VG30E`-V6 in bestimmten früheren oder Exportversionen und außerhalb Nordamerikas auch `TD25/TD27`-Diesel. Der `KA24E` ist simpel, doch Kunststoffführungen der Steuerkette können altern, kalt rasseln und ab `100 000 miles` eine vorbeugende Prüfung rechtfertigen. Beim `VG30E` ist die Zahnriemenhistorie entscheidend; D21-Quellen nennen rund `60 000 miles` als wichtiges Intervall. Gegenüber einem technisch verwandten Pathfinder WD21 belasten Arbeit, Ladefläche und Anhängerbetrieb Blattfedern, Radlager, Kreuzgelenke und Bremsen stärker.