Der MG3 III startete `2024` und machte aus dem MG-Kleinwagen einen echten B-Segment-Hybrid gegen Toyota Yaris Hybrid, Renault Clio E-Tech und Honda Jazz. Für Besitzer eines MG3 geht es nicht mehr nur um einen kleinen Benziner, sondern um ein softwaregesteuertes `Hybrid+`-System. `12 V`-Batterie, Hochvoltbatterie, Kühlung, Rekuperation, Reifen, Updates und Diagnose müssen zusammenpassen. Weil das Modell jung ist, sind Langzeitfehler noch nicht endgültig belegt, doch Hybridmeldungen, Leistungsverlust oder wechselndes Bremsgefühl sollten nicht als normale Eigenheit abgetan werden.
Der Hybrid+ kombiniert einen `1.5`-Benziner mit `75 kW`, einen `100 kW` starken Elektromotor, einen separaten Generator, eine `1,83 kWh`-Batterie und eine `3`-Gang-Automatik. MG nennt je nach Markt `143 kW` Systemleistung, `4,4 l/100 km` WLTP und `100 g/km` CO2. Die deutschen MG-Serviceintervalle führen den MG3 mit `1 Jahr / 24 000 km`; zusätzlich müssen Bremsflüssigkeit, Sicherheitswarnungen und Flüssigkeitsstände aus dem Handbuch ernst genommen werden. In der Stadt fährt er oft elektrisch, doch der Verbrenner braucht trotzdem regelmäßige warme Laufphasen.