Der MG3 II Facelift `2013-2018` brachte MG in Europa zurück ins Kleinwagensegment, als einfache und preiswerte Alternative zu Ford Fiesta, Vauxhall Corsa, Renault Clio oder Hyundai i20. Für Besitzer eines MG3 ist genau diese Einfachheit der Vorteil, aber sie ersetzt keine saubere Wartung. Tests und Zuverlässigkeitsquellen nennen eine betagte Anmutung, teils teure Ersatzteile und viel Stadtbetrieb. Deshalb sollten Kaltstartgeräusche, schwergängige Kupplung, hakelige Schaltung, Vorderachs-Poltern, innen abgefahrene Reifen und ungleichmäßiges Bremsen früh geprüft werden.
Typisch ist der `1.5 VTi-Tech`-Saugbenziner mit rund `105 PS`, Steuerkette und `5`-Gang-Schaltgetriebe. Turbo, komplexe Direkteinspritzung und Automatik fehlen, dafür zählen sauberes Öl, intakte Zündung und stabile Kühlung. MG-Unterlagen und Servicequellen nennen regelmäßige Wartung, Bremsflüssigkeit alle `2 Jahre` und teils eine Serviceanzeige um `10 000 km`. Im Stadtbetrieb sollte man Kupplung, Kerzen, Batterie, Reifen, Scheiben und Achsgeometrie enger kontrollieren, weil der Motor oft kalt läuft und die Kupplung viele Rangierzyklen sieht.