Der Mazda Capella `1997-2002` wurde in Japan im August `1997` als neue viertürige Limousine vorgestellt und lief außerhalb Japans in vielen Märkten unter dem bekannten 626-Namen. Mazda setzte damals auf Upright Packaging, einen großen `502`-Liter-Kofferraum, die MAGMA-Sicherheitsstruktur und serienmäßiges `4`-Rad-ABS. Die Motorenpalette der Limousine war vor allem auf `1.8`- und `2.0`-DOHC-Benziner ausgelegt, darunter die D-Burn-Motoren mit Abgasrückführung zur Verbrauchs- und Emissionssenkung sowie der leistungsstärkere FS-ZE mit bis zu `170 PS`. Für heutige Halter eines Mazda Capella ist genau diese Mischung interessant: relativ einfache Benzintechnik, gute Alltagstauglichkeit und eine Karosserie ohne moderne Systemkomplexität. Entscheidend ist aber nicht mehr die damalige Solidität, sondern ob Zahnriemen, Kühlsystem, Zündung, Batterieumfeld, Bremsen und Vorderachse inzwischen wirklich nachvollziehbar gepflegt wurden.