Der Maserati GranTurismo II bringt das Coupé ab `2023` zurück und ist technisch viel mehr als ein normaler Modellwechsel. Er bewahrt die viersitzige Gran-Turismo-Idee des GranTurismo I, nutzt aber eine junge, stark softwareabhängige Plattform mit Nettuno-Benzinern und elektrischer Folgore-Version. Gegen Porsche 911 Turbo, Bentley Continental GT und Aston Martin DB12 ist er nicht mehr nur ein klangstarker Maserati. Sein Zustand hängt auch von Update-Stand, Netzdiagnose, Sensoren, Kameras und Herstellercampaigns ab.
Die Benziner nutzen den `3,0`-Liter-Nettuno-Biturbo mit `490 CV` als Modena und `550 CV` als Trofeo, inklusive Vorkammertechnik und hoher thermischer Last. Die Folgore verlangt eine völlig andere Wartungslogik: drei Elektromotoren, 800-V-Architektur, `92,5 kWh` Bruttobatterie mit rund `83 kWh` nutzbar und Schnellladen bis `270 kW`. Besitzer müssen daher zuerst die Version sauber identifizieren. Beim Nettuno zählen Temperatur, Öl, Kühlung, Getriebe, Turbos und Netzverlauf. Bei der Folgore zählen Hochvoltzustand, AC/DC-Laden, 12-V-Batterie, wenig genutzte mechanische Bremsen und Updates.