Der Maserati GranTurismo I wurde `2007` in Genf vorgestellt und blieb bis zum Facelift `2017` im Programm. Die Pininfarina-Karosserie altert deutlich besser als manches Elektronikdetail, und technisch basiert der Wagen auf der Quattroporte-V-Welt. Er ist ein echter viersitziger Gran Turismo: emotionaler als ein Porsche 911, weniger scharf als eine Ferrari California und alltagstauglicher als viele Aston Martin DB9. Für Halter ist die lange Bauzeit ein Vorteil, wenn Wartung nach Baujahr, Motor, Getriebe und Kampagnen sauber getrennt wird.
Die Baureihe startet mit dem `4.2`-V8 mit `405 PS`, später folgen `4.7`-Varianten mit `440 PS` und bis `460 PS` bei MC Stradale/Sport. Wichtig: Diese V8 haben Steuerketten, keine regelmäßig zu wechselnden Zahnriemen. Der echte frühe Motorpunkt sind eher klappernde Nockenwellenversteller beim Kaltstart, besonders bei `2007-2011`. Die `6`-Gang-ZF-Automatik ist robust und passt gut zum GT-Charakter. Die MC-Shift-Roboterbox fährt dramatischer, verlangt aber genaue Kontrolle von Kupplungsverschleiß, PIS-Wert, Rangierverhalten und Stadtanteil.