Mit dem Generationswechsel 2015 stellte Jaguar den XF technisch neu auf. Die Marke kommunizierte eine weitgehend aluminiumintensive Architektur, je nach Version bis zu 190 Kilogramm weniger Gewicht als beim Vorgaenger und den direkten Angriff auf Konkurrenten wie den BMW 5er oder den Audi A6. Fuer Halter ist das mehr als Prospektsprache. Ein leichterer XF fuehlt sich im Alltag und auf langen Etappen tatsaechlich entspannter an, solange Wartung und kleine Auffaelligkeiten konsequent bearbeitet werden. Genau hier liegt aber auch der Punkt: Die X260 bringt mehr Vernetzung, mehr Bedienlogik ueber den Bildschirm und insgesamt mehr Abhaengigkeit von sauber funktionierenden Neben- und Komfortsystemen mit. Ein gepflegtes Auto kann dadurch lange ein sehr stimmiger Reisewagen bleiben. Ein XF, bei dem Warnhinweise, Softwarethemen oder erste Fluessigkeitsverluste verschleppt wurden, kippt dagegen schneller in laestige Werkstattbindung und unnötige Betriebskosten.