Als der XF 2007 den S-Type ablöste, war er für Jaguar weit mehr als nur ein Modellwechsel. Die Limousine stellte die Marke optisch neu auf und trat direkt gegen den BMW 5er und die Mercedes E-Klasse an. Für Halter ist diese erste X250-Phase vor allem deshalb interessant, weil sie bereits viel Komforttechnik und deutlich mehr Elektronik mitbringt, als man bei einer klassischen Jaguar-Limousine früher erwartet hätte. Genau dort liegt heute aber auch der Wartungsschwerpunkt. Ein sauber betreuter XF fährt lange souverän und angenehm. Ein Auto, bei dem kleine Fehlermeldungen, sporadische Komfortstörungen oder erste Flüssigkeitsspuren ignoriert wurden, entwickelt dagegen oft eine Kette von nervigen Werkstattpunkten. Wer ihn langfristig halten will, sollte ihn daher weniger als Stilobjekt und mehr als anspruchsvolle Premium-Limousine mit klarem Vorsorgebedarf lesen.