Der Rodeo UTS-145 ab 1998 ist keine kleine Modellpflege des frueheren Rodeo 1995-1998. Edmunds beschreibt einen grundlegend ueberarbeiteten Wagen mit mehr Platz fuer Passagiere und Gepaeck, waehrend MotorTrend den staerkeren 3,2-Liter-V6 mit 24 Ventilen hervorhebt. Fuer Halter ist genau dieser Schnitt wichtig, weil diese Baujahre wie ein klassischer Leiterrahmen-SUV mit Langzeitpflege behandelt werden muessen und nicht wie ein beliebiger alter Freizeitwagen. Im Einsatzraum eines Nissan Pathfinder derselben Zeit lebt der Rodeo weniger von grossen Versprechen als von sauberem Oelstand, ehrlicher Rostkontrolle und nachvollziehbaren Rueckrufen. Auch vom Rodeo Sport UTS-145 sollte man ihn trennen, weil Radstand und Nutzungsschwerpunkt anders liegen. Die Konstruktion ist nachvollziehbar, aber sie verzeiht weder lange Wartungsluecken noch ein Unterbodenleben ohne genaue Sichtkontrolle. Gerade daran entscheidet sich, ob Betriebskosten planbar bleiben oder spaeter gleich mehrere Baustellen zusammenkommen.