Die im November `2012` gestartete `N-One` will nie die räumlich cleverste Kei der Familie sein. Honda baut sie vielmehr als persönlichere Kleinwagen-Idee mit klarer Anspielung auf die `N360`, mit sehr bewusstem Retro-Gesicht, vier brauchbaren Plätzen und einem für das Segment ungewöhnlich erwachsenen Qualitätseindruck. Es geht hier nicht um maximale Nützlichkeit, sondern um Charme ohne Verzicht auf Alltag.
Im Kern stehen `JG1/JG2` mit `58` bis `64 PS`, Frontantrieb oder `4WD`, dazu ein deutlich gelassenerer Charakter als bei einer Honda N-Box. Die erste `N-One` punktet weniger über Variabilität als über Sitzgefühl, Detailliebe und eine für ihre Größe erstaunlich glaubwürdigige Langstreckenruhe. Genau das macht sie als gebrauchte Kei interessant, aber auch empfindlich gegen schlecht dokumentierte Pflege.