Der `Windstar II` schlägt einen deutlich anderen Ton an als die erste Phase. Tiefes Facelift, mehr Sicherheitsausstattung, doppelte Schiebetüren und nur noch der `3.8 V6` mit Automatik: Ford wollte aus seiner Familienvan nun eine vollwertige Alternative im Segment machen. Das Ergebnis wirkt komfortabler und moderner, ist gebraucht aber auch anspruchsvoller zu lesen als der frühe Windstar.
Genau diese Aufwertung bringt die heiklen Punkte nach vorne. Der Prospekt spricht über Sicherheit, Komfort und Variabilität, in der Praxis entscheidet der Zustand von Kühlung, Automatik, Öffnern und vor allem der Hinterachse. Gerade die Rückrufe `10S13` und später `15S27` wegen korrosionsgefährdeter Hinterachsen machen klar, dass man einen `Windstar II` zuerst von unten lesen muss, erst danach von innen.