Mit dem `Windstar` verlässt Ford endlich die `Aerostar`-Logik und geht voll in Richtung frontgetriebener Familien-Van. Das erste Modelljahr setzt auf niedrigeren Boden, leichteren Einstieg und einen deutlich familienorientierteren Auftritt statt Nutzfahrzeug-Flair. Im Markt liest sich der `Windstar I` damit vor allem als Fords Antwort auf den Chrysler Voyager und nicht als verkleideter Transporter.
Die frühe Phase 1995-1996 ist noch überschaubar: `3.0 Vulcan V6` für die vernunftige Version, `3.8 Essex V6` für mehr Drehmoment und Reisegewicht. Dazu kommen herausnehmbare Sitze, stark beanspruchte seitliche Öffner und typischer Familienbetrieb mit viel Ein- und Ausbau. Gerade deshalb werden Kühlung, Sitzverankerungen und die saubere Rückmontage der Gurtpunkte schnell wichtiger als der erste optische Eindruck.