Der erste Puma startete 1997 als kompaktes `2+2`-Coupé auf Fiesta-Mk4-Basis und war sehr viel mehr als nur ein schickes Derivat. Gegen einen Peugeot 206 setzte er nicht auf Raum oder Prestige, sondern auf geringes Gewicht, eine sehr direkte Vorderachse und ehrliches Fahrgefühl. Genau deshalb hat er heute noch Fans. Beim Kauf zählt aber nicht nur die Probefahrt, sondern vor allem, wie sauber die Karosserie durch die Jahre gekommen ist.
Die entscheidende Version ist der `1.7 Zetec-SE VCT`, gemeinsam mit Yamaha entwickelt und serienmäßig an ein knackiges `5-Gang-Schaltgetriebe` gekoppelt. Daneben gab es den `1.4` mit `90 PS` und später den `1.6` mit `103 PS`, die günstiger wirken, dem Auto aber weniger Charakter geben. Der `1.7` ist der eigentliche Puma-Motor: drehfreudig, lebendig und technisch interessanter, dafür klar empfindlicher gegen schlampige Wartung als ein einfacher Basisbenziner.