Die zweite `DS 4` beendet die stilistischen Unentschiedenheiten des Vorgaengers und wird zu einer echten franzoesischen Premium-Kompakten. Technisch tauchen viele Fragen auf, die man auch von einer modernen `Peugeot 308` kennt, nur mit mehr Anspruch bei Ausstattung, Assistenzsystemen und Innenraumwirkung. Gerade deshalb lohnt sich hier ein sehr sauberer Blick auf Antrieb und Elektronik.
Der Kern der Baureihe liegt bei `Hybrid 136`, `E-Tense 225` und je nach Markt `BlueHDi 130`. Die Elektrifizierung bringt Komfort und Effizienz, verlangt aber auch genaue Kontrolle von `12-V`-Batterie, EV-Verbrenner-Uebergaengen und Ladeverhalten der `E-Tense`. Ein Auto, das auf zehn Minuten gut wirkt, kann auf einer laengeren Probefahrt ploetzlich seine Schwaechen zeigen.
Eine gesunde `DS 4 II` muss sehr geschlossen auftreten: leise, praezise bei niedriger Geschwindigkeit und sauber in ihren Neustarts des Verbrenners. Wenn das Getriebe zaudert, der Wechsel von Elektro auf Benzin stoesst oder ein `BlueHDi` schon kalt metallisch wirkt, braucht der Fall eine echte Nachpruefung. Auf dieser Generation zaehlt Homogenitaet mehr als jedes Ausstattungsdetail.