Das Facelift aendert die Grundidee des Dakota III nicht, aber in dieser spaeten Phase zaehlt der reale Zustand mehr denn je. Wer einen amerikanischen Truck mit Alltagseinsatz sucht, landet schnell auch bei einem Ford Ranger; der Dakota bietet mehr US-Charakter, verlangt aber deutlich mehr Aufmerksamkeit bei Getriebe, Kruemmern und Unterboden. Gute Exemplare sind deshalb viel seltener als ordentlich aufbereitete.
Im Mittelpunkt bleiben 3.7 und 4.7, oft auf 4x4- oder Zugfahrzeugen mit 545RFE. Gerade die spaten Dakota koennen mehrere Themen gleichzeitig tragen: kaltes Kruemmer-Tickern, warm unklare Automatik und Rost an Blattfederhaltern oder hinteren Quertraegern. Ein bescheidener Serien-Truck ist deshalb meist viel sinnvoller als ein hoch ausgestattetes, aber vernachlaessigtes Exemplar.