Die viertuerige Charger-Version uebertraegt das neue Konzept auf echten Alltagsnutzen. Sie bleibt klar ein Dodge, will aber mehr sein als nur ein Exoten-Coupe mit zusaetzlichen Tueren. Fuer Kaeufer, die frueher eine grosse Limousine oder einen nahen Technikverwandten wie den Chrysler 300 gefahren sind, wird die neue Plattform erstmals wirklich praktisch. Gleichzeitig bleibt die Wartung stark davon abhaengig, ob es ein elektrischer Daytona oder spaeter ein SIXPACK mit Hurricane-Biturbo ist.
Bei den Daytona-Modellen stehen 100,5-kWh-Batterie, Rekuperation, Schnellladen, Softwarestand und die sehr breite Bereifung im Mittelpunkt. Das hohe Gewicht und der Nutzwert des Fuenftuerers aendern nichts daran, dass Bremsen und Reifen unter Leistung schnell Spuren zeigen. Die kuenftigen SIXPACK-Modelle werden zusaetzlich ueber Turbos, Oeltemperatur, Kuehlung und AWD-System gelesen werden muessen.
Eine gute vierteuerige Charger muss in allem logisch wirken: Ladeleistung stabil, mechanische Bremse trotz Rekuperation sauber, Heckklappe dicht, Lenkung praezise und keine fruehe Leistungsbegrenzung unter Wiederholung. Auf wenig bewegten Daytona koennen die Reibbremsen trotz geringer Laufleistung schon ungesund aussehen. Und sobald die ersten SIXPACK im Markt sind, werden Turbogeraeusch, Nachwaerme und Dichtheit nach heissem Abstellen besonders wichtig.