Der `C3 Aircross` ersetzte 2017 den `C3 Picasso` nicht durch mehr Raumlogik, sondern durch klaren Crossover-Stil. Höhere Sitzposition, mehr Personalisierung und SUV-Anmutung rücken ihn direkt gegen Renault Captur und Peugeot 2008. Technisch bleibt er eng mit der Citroën C3 III verwandt.
Die Phase `2017-2021` verdient eine eigene Seite, weil sie die ursprüngliche Formel des Modells zeigt. Bei den Benzinern dominiert der `1.2 PureTech` in mehreren Leistungsstufen, bei den Dieseln vor allem `BlueHDi 100` und `120`, je nach Baujahr als `1.6` oder `1.5`. Die `EAT6`-Automatik begleitet die stärkeren Varianten und unterstreicht den eher familiaeren statt sportlichen Charakter.
Beim Gebrauchtkauf müssen die Schwachpunkte sauber getrennt werden. Die `PureTech` brauchen gute Ölpflege und Kontrolle der nassen `Zahnriemen`, die `BlueHDi` verlangen Aufmerksamkeit für `DPF` und `AdBlue/SCR`, und die `EAT6` sollte kalt wie warm weich schalten. Ein sauber gepflegter `C3 Aircross I` ist ein vernünftiger kleiner SUV; ein schlampiger sammelt schnell Randkosten.