Der Pacifica setzt 2016 einen Neustart für den Chrysler-Minivan: bessere Präsentation, überarbeitete Modularität und das Angebot eines Plug-in-Hybrids, das auf diesem Segment selten ist. Im Vergleich zu einem Toyota Sienna ist er technisch komplexer in der Hybridversion, aber komforttechnisch auf ähnlichem Niveau. In Deutschland war er nicht erhältlich.
Der 3.6 Pentastar `ERB` (287 PS) treibt alle Versionen an - in der Hybridvariante (PHEV) kombiniert mit zwei Elektromotoren und einer 16-kWh-Batterie. Die thermische Version bekommt eine 9-Gang-Automatik (948TE); der PHEV arbeitet mit einem CVT-ähnlichen eCVT-System. Die Hybridversion ändert die Wartungslogik grundlegend: Bremsen verschleißen langsamer, aber Batterie, 12-Volt-Netz und Software werden wichtiger.
Ein guter Pacifica muss klar und ohne Zogern schalten, den Kühlkreislauf stabil halten, und im PHEV-Fall eine dokumentierte Batterie-Ladehistorie vorweisen. Software-Updates, 12-Volt-Batterie-Zustand und reibungsloser Übergang zwischen elektrischem und thermischem Antrieb sind bei der Hybridversion die kritischen Kontrollpunkte neben dem klassischen Motorservice.