Der Crossfire gehoert zu den eigenartigsten Projekten der DaimlerChrysler-Aera: ein spektakulaeres Chrysler-Design auf der Plattform des Mercedes-Benz SLK R170. Langer Vorderwagen, kurzes Heck und eine Fahrposition, die mehr GT als Sport suggeriert. In Deutschland war er offiziell erhaeltlich und fand eine Nische zwischen guenstigem Sportcoupe und charaktervollem Gebrauchwagen.
Der V6 3.2 `M112 E32` von Mercedes ist das Herzstack: kultiviert, solide und bei sauberem Service sehr langlebig. Die Automatik ist Mercedes-Herkunft und gut abgestimmt; die SRT-6-Variante mit Kompressor hebt das Leistungsniveau erheblich und verlangt entsprechend mehr Aufmerksamkeit. Als Nischenfahrzeug sind Ersatzteile verfuegbar, aber die Werkstattkosten orientieren sich an Mercedes-Standards.
Eine gute Crossfire muss klar und ohne Zogern schalten, den Kuehlkreislauf stabil halten und ein sauberes Fahrwerk ohne Knarz oder Flatter zeigen. Die SRT-6 verdient bei der Besichtigung zusaetzliche Aufmerksamkeit auf Kompressor, Kuehlsystem und Reifenbild. In gepflegtem Zustand bleibt der Crossfire eines der originalsten und anziehendsten Chrysler-Modelle seiner Epoche.