Der ID. Buzz verkauft sich ueber seinen Auftritt, aber kaufen muss man ihn wie einen schweren elektrischen Familienvan. Entscheidend sind nicht Farbe oder Nostalgie, sondern Ladeverhalten, Temperaturhaushalt, Software, 12-Volt-Batterie und die Frage, ob das Nutzungsprofil zur Batterie passt. Ein huebscher Buzz mit chaotischer Ladehistorie bleibt ein riskanter Kauf.
Die kleineren Batterien koennen fuer Stadt und kurze Wege reichen, die 82- und 84-kWh-Versionen sind fuer Alltag und Reise deutlich plausibler. Trotzdem zaehlt nicht der Prospektwert, sondern wie das Auto nach Schnellladen, Autobahn und wiederholter Nutzung reagiert. Gerade beim Buzz muessen Reifen, Bremsen und Fahrwerk das Fahrzeuggewicht ehrlich bestaetigen.
Ein guter ID. Buzz laedt sauber, bleibt softwareseitig ruhig und fuehlt sich trotz Masse nicht fahrwerksmuede an. Wenn Ladeleistung, Batteriewarnungen, polternde Achsen oder ungewoehnlicher Reifenverschleiss zusammenkommen, ist vom sympathischen Gesamtbild schnell nicht mehr viel uebrig. Der gute Kauf ist der mit plausibler Nutzung, nicht der mit der besten Kulisse.