Der fruehe Eos ist kein leichter Roadster, sondern ein komfortbetontes Golf-Cabrio mit schwerem Stahlklappdach. Genau deshalb beginnt der gute Kauf nicht mit PS oder Ausstattung, sondern mit Dachfunktion, Kofferraumabtrennung, Dichtheit und trockenen Innenraeumen. Wenn diese Basis nicht stimmt, wird aus dem schoenen Cabrio sehr schnell ein teures Detailproblem auf Raedern.
Am plausibelsten wirken 2.0 TFSI und fuer echte Langstrecke der 2.0 TDI. Der 1.6 FSI ist zahm, aber ueberschaubar. 1.4 TSI 160 sowie 3.2- oder 3.6-V6 mit DSG gehoeren nur in Haende, die Aufwand und Risiko bewusst akzeptieren. Beim Eos ist die beste Konfiguration nie die seltenste, sondern die mit dem glaubwuerdigsten Wartungsdossier.
Ein guter Eos oeffnet und schliesst ruhig, kalibriert die Scheiben sauber nach, bleibt innen trocken und fuehlt sich vorne nicht schwer und muede an. Ein schlechter sammelt kleine teure Themen gleichzeitig: Dachwarnungen, feuchte Teppiche, nervige DSG, billige Reifen und einen Vorderwagen, der das Dachgewicht laengst nicht mehr gern traegt.