Der Toyota MR-S erschien 1999 als Nachfolger des Toyota MR2 und wechselte bewusst zu einem offenen Roadsterformat. Statt auf maximale Leistung setzte Toyota auf geringes Gewicht, Mittelmotorkonzept und direkte Rückmeldung. Der 1,8-Liter-Saugmotor 1ZZ-FE passte zu dieser Idee, weil er das Auto leicht, schlicht und agil hielt.
Die optionale SMT-Schaltung machte den MR-S für seine Zeit ungewöhnlich, denn eine sequenzielle Lösung war in einem zugänglichen Serienauto noch selten. Gegenüber dem anspruchsvolleren MR2 SW20 wirkte das Fahrverhalten berechenbarer, blieb aber klar auf Fahrer ausgerichtet, die Lenkung, Balance und Reaktionen wirklich spüren wollten.
Bei der Wartung zählen Mittelmotorkonzept, 1ZZ-FE, SMT oder Schaltgetriebe, Bremsen, Reifen, Fahrwerk, Kühlung, Elektrik, Verdeck, Karosserie und Innenraum. Servicehistorie, Ölwechsel, Umbauten, Rost, Reifenbild und Probefahrt sind wichtig. Bis 2007 gebaut, blieb der MR-S ein diskreter Puristen-Roadster; der Toyota 86 übernahm später die Rolle des fahraktiven Toyota.