Der Opel Ampera-e `2016-2020` ist die europäische Version des Chevrolet Bolt EV, in den USA gebaut und bei Opel mit `60 kWh` Lithium-Ionen-Batterie, `150 kW`/`204 PS` und `423 km` WLTP-Reichweite verkauft. Beim Ampera-e geht es in der Inspektion weniger um klassische Antriebsarbeit als um Hochvolt-Sicherheit, `12 V`-Batterie, Batteriekühlung, Softwarestände, Reifen und Rekuperationsbremsen. Das Handbuch nennt für Europa Wartung alle `30 000 km` oder `12 Monate`. Dieses Intervall sollte nicht nur abgestempelt werden: Flüssigkeiten, Kühlkreise, Achsgeometrie und Reifenbild zeigen früh, ob der hohe Sofortdrehmoment die Vorderachse belastet.
Der wichtigste Punkt ist der Batterie-Rückruf aus der Bolt/Ampera-e-Familie wegen möglicher LG-Zellfehler und Brandrisiko bei hoher Ladung. Halter sollten per VIN prüfen, ob Rückruf, Batterietausch oder Diagnosesoftware abgeschlossen sind. Danach zählen reale Reichweite, DC-Ladeleistung, Leistungsbegrenzung bei Hitze und jede HV-Warnung. Die Bremsen brauchen trotz geringer Belagabnutzung Pflege, weil Rekuperation rostige Scheiben, feste Führungen und ungleichmäßiges Pedalgefühl verdecken kann.