Der Mercedes-Benz GLA H247 startete `2019` und machte aus dem sehr niedrigen Vorgänger einen deutlich erwachseneren Kompakt-SUV. MFA2-Plattform, Nähe zu A-Klasse W177 und GLB X247 sowie MBUX prägen den Innenraum. Gegen BMW X1, Audi Q3 und Volvo XC40 ist er eher Familien-SUV als hochgelegter Kompakter. Für Halter eines Mercedes-Benz GLA H247 der Phase `2019-2023` zählt deshalb nicht nur der Ölservice. MBUX-Software, Kamera, Doppelkupplungsgetriebe, 4MATIC, elektrische Heckklappe, Reifen und Assistenzsensorik müssen zusammen gepflegt werden.
Die Palette umfasst GLA 180/200 mit M282, GLA 250 mit M260, Diesel mit OM608 oder OM654, den GLA 250 e Plug-in-Hybrid sowie AMG GLA 35/45 mit M260 oder M139. Je nach Motor und Baujahr arbeiten 7- oder 8-Gang-DCT, bei 4MATIC zusätzlich Hinterachsantrieb und Verteilerkomponenten. Gegenüber dem GLA X156 ist der H247 komfortabler und vernetzter, hängt aber stärker an Softwareständen, Sensor-Kalibrierung und korrekten Fluiden. Der GLA 250 e braucht zusätzlich Blick auf Hochvoltbatterie, Laden, Kühlung und rekuperationsbedingt wenig genutzte Bremsen.