Das Facelift von 2021 hebt die `Velite 6` deutlich an. Die EV bekommt einen `61,1-kWh`-Akku und wird damit für mehr als nur reinen Stadtbetrieb interessant, während je nach Markt auch eine `1.5 PHEV`-Version erhalten bleibt. Buick legt zugleich bei Konnektivität und Innenraumaktualisierung nach, ohne den klaren Alltagsfokus des Modells aufzugeben.
Dadurch wird die Baureihe gebraucht attraktiver, aber auch komplexer zu beurteilen. Neben einer MG4 wirkt die geliftete Velite 6 weniger leistungsorientiert und stärker auf praktische Nutzung ausgelegt, mit nützlicherer Karosserie und ruhigerem Charakter. Ihr Wert hängt aber stark vom Zustand von Hochvoltbatterie, Onboard-Charger und bei der PHEV von den Übergängen zwischen Verbrenner und E-Antrieb ab.
Beim Kauf sollte zuerst klar sein, ob man wirklich eine EV oder eine PHEV sucht und ob das Auto in diesem Sinn benutzt wurde. Eine EV mit häufig überhitzter Schnellladung oder eine PHEV, die fast nie geladen wurde, altert ungünstiger als erwartet. Die Probefahrt muss Ladelogik, Fehlerfreiheit, e-CVT-Verhalten und die Qualität der Rekuperationsbremse eindeutig bestätigen.