Mit der zweiten Generation wirkt der `Buick Envision` flacher, gespannter und deutlich moderner in seiner Gesamtanmutung. Buick rueckt ihn naeher an kompakte Premium-SUV heran, ohne ihn demonstrativ auftreten zu lassen. Je nach Markt trifft man entweder auf den nordamerikanischen `2.0 Turbo` oder auf Mildhybrid-Varianten, die Verbrauch und Stadtkomfort glatter wirken lassen sollen.
Gerade diese Vielfalt macht es wichtig, die gekaufte Version genau zu identifizieren. Neben einem Audi Q5 spielt der Envision II nicht dieselbe Prestige-Karte, bietet aber einen sorgfaeltigen Innenraum und sehr guten Akustikkomfort. Die wirklichen Unterschiede zwischen einem guten und einem schlechten Exemplar liegen in den Getriebeuebergaengen, der Stabilitaet des Hybridsystems auf manchen Varianten und der gesamten Bordelektronik.
Auf dem Gebrauchtmarkt sollte man daher Autos mit klarer Historie, dokumentierten Softwareupdates und konstantem Verhalten kalt wie warm bevorzugen. Bei elektrifizierten Versionen ist reiner Kurzstreckenbetrieb ohne sauberen Nachweis keine gute Nachricht. Beim `2.0 Turbo` bleiben Oelpflege, Kuehlung und das Ausbleiben von Vibrationen oder Zoegerreaktionen beim Zuschalten der Hinterachse die wichtigsten Punkte.