Der Ende 2023 vorgestellte BMW X2 U10 schlägt eine ganz andere Richtung ein als der F39: massiveres Erscheinungsbild, ein stark digitalisierter Innenraum und eine echte Koexistenz mit dem X1 und dem iX2. Bei jungen Gebrauchtwagen bedeutet das, dass man einen kompakten BMW-Crossover nicht mehr nur nach dem Motor kauft, sondern auch nach der Software, den Assistenzsystemen, dem Bordnetz, der Ladequalität (falls elektrifiziert) und dem Verschleiß auf einer schwereren Plattform.
Das Angebot umfasst die Diesel 18d/20d als B47, die Benziner 20i/28i/M35i als B48 und je nach Markt den vollelektrischen iX2, der den Großteil der Plattform teilt. Der U10 führt auch das BMW Operating System 9 ein, wodurch Bildschirme im Alltag zentraler werden. Dies führt bei einigen Versionen zu einer größeren Empfindlichkeit bezüglich Updates, der 12-V-Batterie, Bremsen und Reifen. Ein guter U10 muss sich in der Stadt wie auf der Landstraße flüssig anfühlen - ohne Auffälligkeiten bei Getriebe, Displays oder Assistenzsystemen.