Die A110 E-ternite ist keine normale A110 mit entferntem Verbrenner, sondern ein Technologietraeger. Genau deshalb ist sie spannend und gleichzeitig schwerer einzuordnen als ein Serienauto. Hier geht es nicht nur um Reichweite oder Leistung, sondern darum, ob Batterie, Kuehlung, Software und Antriebsintegration als Gesamtpaket stimmig wirken.
Bekannt ist die Konfiguration mit `60 kWh` und `242 PS`. Damit verfolgt die E-ternite nicht die Logik einer kleinen Elektro-Alltagskiste, sondern die einer kompakten elektrischen Sportwagenstudie. Der Vergleich mit einer Fiat 500 hilft deshalb nur begrenzt. Wichtiger ist, ob Ladeverhalten, Temperaturhaushalt, Rekuperation und die spezifische Antriebsabstimmung auch unter wechselnden Bedingungen sauber zusammenarbeiten.
Bei einem Prototypen ist nicht nur Verschleiss das Thema, sondern vor allem technische Streuung: spezielle Teile, nicht finaler Softwarestand und Verhalten, das je nach Ladezustand oder Temperatur deutlicher schwanken kann als bei einem Serienmodell. Eine gute E-ternite muss ruhig laden, reproduzierbar Leistung abgeben und ohne Reduktorgeraeusche, Bremsinkonsistenzen oder Elektroniklaunen auftreten. Deshalb zaehlt hier die technische Historie noch mehr als die Optik.